Die deutschen Weihnachtsbräuche

Heike Cole - 13-12-2019

Deutschland und seine WeihnachtsbräucheWenn wir an Weihnachten denken, dann sehen wir einen geschmückten Tannenbaum, Geschenke, Plätzchenduft in der Luft, Schneefall und weiße Landschaften und vieles mehr. Weihnachten wird bei uns schon seit mindestens dem 14. Jahrhundert gefeiert. Über die Zeit hat sich das Fest natürlich gewandelt, aber manche Bräuche werden auch heute noch beibehalten. Lesen Sie nachfolgend über deutsche Bräuche, was sie zu bedeuten haben, weshalb wir diese immer noch feiern und woher sie stammen.

Auch wenn Weihnachten ein ruhiges Fest mit der Familie ist, brauchen Sie sicherlich einmal die eine oder andere Auszeit – und für diese Zeit können wir Ihnen das weihnachtliche Casino-Spiele-Angebot in Ihrem Lieblings-Online Casinos empfehlen. Wer weiß, vielleicht haben Sie dieses Weihnachten ja das Händchen um groß zu gewinnen.

Weihnachtsplätzchen

Jeder von uns kennt ihn aus seiner Kindheit – den Duft von frisch gebackenen Plätzchen im Haus und dem Verbot der Eltern, diese schon vor Weihnachten zu naschen. Wir nehmen diese Tradition als gegeben hin, wobei die wenigsten von uns eigentlich wissen, woher diese Tradition stammt. Um hier evtl. einen Mythos zu zerstören – das Plätzchenbacken hat eigentlich gar nichts mit Weihnachten zu tun. Im Mittelalter konnte Getreide und Mehl nicht sehr gut aufbewahrt werden, deshalb wurden süße Plätzchen gebacken und in Metallbehältern aufbewahrt – dies machte sie sehr lange haltbar und die Menschen hatten den Winter über etwas zu essen.

Adventskranz

Den Adventskranz gibt es noch nicht so lange wie andere Bräuche – es gibt ihn noch nicht einmal 200 Jahre. Sein „Erfinder“ war der Theologe Hinrich Wichern, der seinen Anhängern einen einfachen Weg für die Zählung der Tage bis Weihnachten geben wollte. Sein Adventskranz aus dem Jahr 1839 hatte 24 Kerzen – eine Kerze für jeden Tag ab dem 01. Dezember.

Die feierlichen Weihnachtsmärkte

Weihnachtsmärkte wie wir sie heute kennen, gab es bereits schon vor dem 2. Weltkrieg. Und auch wenn es heute bei den meisten Märkten sehr um den Kommerz geht, finden sich auf vielen Märkten immer noch sehr viele Weihnachtsartikel, die von Hand hergestellt wurden. Auch bleibt der Magen nicht auf der Strecke, denn heutzutage kann man sich mit allerlei Speisen und Getränken den Appetit stillen. Früher gab es auch Märkte vor Weihnachten, diese waren aber dafür da, dass sich die Bevölkerung mit Lebensmittel für den kalten und dunklen Winter eindecken konnten. Denn wenn die Temperaturen sanken, gab es keine Märkte mehr.

Der Weihnachtsbaum

Auch der Weihnachtsbaum ist ein Brauch, den es noch nicht so lange gibt. Die ersten geschmückten Weihnachtsbäume standen in den Häusern der wohlhabenden Bürger. Das normale Volk konnte sich einen solchen Luxus nicht leisten. Erst nachdem Holz als Grundbaustoff durch andere Materialien abgelöst wurde, wurde Holz billiger und ab dem 19. Jahrhundert konnten in immer mehr Häusern geschmückte Fichten oder Tannen gefunden werden.

Nikolausstiefel

Bis Mitte des 15. Jahrhunderts wurde das Weihnachtsfest in der katholischen Bevölkerung am 6. Dezember – dem Nikolaustag – gefeiert. Die Geschenke kamen vom Heiligen Nikolaus und damit war das Weihnachtsfest auch vorbei. Martin Luther reformierte dies und die Feier wurde für beide Religionen auf den 24. Dezember verschoben.

Noch heute werden aber von Kindern am Nikolausvorabend, dem 5. Dezember frisch geputzte Stiefel vor die Haustüre gestellt, die dann vom Heiligen Nikolaus mit Schokolade und Früchten befüllt werden.

Die Weihnachtskrippe

Krippenspiele und auch das Aufstellen von Krippen in den Häusern ist ebenfalls ein sehr alter Brauch. Es wird davon ausgegangen, dass durch diese Art von „Spiel“ die Geburt Jesu nachgespielt wurde. Da es zu der damaligen Zeit keine Zeitungen oder ähnliches gab, wurde die Geburt des Heilsbringers mit solchen Spielen mit Holzfiguren nachgespielt.

Krippenfiguren werden in Deutschland vererbt und viele besitzen Figuren, die mehrere hundert Jahre alt sind. In Kirchen finden auch heute noch Krippenspiele statt, bei denen ebenfalls die Geburt Jesu nachgespielt wird.