Die Bedeutung des Advents

Heike Cole - 03-12-2019

Warum gibt es den AdventWenn es um den Advent geht, dann feiern diesen eigentlich alle Christen der Erde. Aber ist uns allen denn eigentlich bewusst, was wir in dieser Zeit feiern? In der Adventszeit schmücken wir unsere Häuser mit Tannenzweigen, bunten Kugeln, Lichterketten und vielem mehr. Die Kirchen und die Innenstädte werden herausgeputzt und die Geschäfte laden durch tolle Dekorationen zum Einkaufen ein. Überall sieht man Lichterketten und viele Tannenbäume, die in den Vorgärten der Häuser stehen, erhalten leuchtende Lichter. Dies ist aber eigentlich nicht das, was seinerzeit Papst Gregor im 7. Jahrhundert im Hinterkopf hatte, als er die Adventszeit ausrief.

Denn zur damaligen Zeit war die Adventszeit eine strenge Fastenzeit, die aber im normalen Christentum nicht mehr praktiziert wird. Nur die orthodoxen Christen begehen die Adventszeit noch als strenge Fastenzeit und verzichten in den 24 Tagen vor Weihnachten auf alle tierischen Produkte. Der Name „Advent“ stammt aus dem Griechischen und hat die Bedeutung „auf einen König warten“, was die Kirche übernommen hat, um ihre Beziehung zu Jesus Christus zu zeigen und nach außen zu transportieren.

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Die Feierlichkeiten im Advent

Was feiern wir eigentlich im Advent? Für uns ist die Adventszeit ja heutzutage mehr Stress als Erholung und auch das Andenken an Jesus Christus, auf dessen Ankunft ja eigentlich gewartet wird, bleibt meist im Hintergrund. Und auch die von der Kirche angedachte Fastenzeit bleibt bei den meisten von uns unbeachtet. Im Gegenteil, die Vorweihnachtszeit gilt als die Zeit, wo die meisten Menschen zusätzlichen Hüftspeck ansetzen, da es überall selbstgebackene Plätzchen gibt und diese auch gerne verschenkt werden.

Auf Weihnachtsfeiern der Unternehmen und Vereine wird geschlemmert und auch an den Adventssonntagen lässt man es sich mit besonderen Speisen gutgehen. Noch vor 50 Jahren war die Adventszeit eher eine ruhige Zeit, in der die Menschen viel Zeit mit der Familie verbracht haben – dies ist aber aufgrund der ganzen Kommerzialisierung in das Hinterstübchen geraten.

Die Geschichte des Advents

Papst Gregor sprach im 7. Jahrhundert die Adventszeit aus, in dem er die Anzahl der Sonntag von sechs auf 4 verringerte und somit die Fastenzeit für die Gläubigen verringerte. Es ist nicht überliefert, weshalb er dies veranlasste, aber er sorgte dafür, dass sich die Christen richtig auf die Ankunft Jesu Christus vorbereiten konnte. Wie Sie wissen, fällt ein hoher christlicher Feiertag in diese Zeit – der Nikolaustag am 6. Dezember, über den Sie bei uns ebenfalls einen Blog finden. Der erste christlich bedeutsame Festtag ist immer nach dem ersten Advent am 4. Dezember – dies ist der Barbaratag, an dem Kirschzweige von den Bäumen abgeschnitten werden und dann in den Häusern in Vasen gestellt werden. Der Brauch besagt, dass genau nach 20 Tagen (was dann der Weihnachtstag ist) die Kirschblüten zu blühen beginnen.

Bräuche im Advent

Es gibt einige Bräuche im Advent, die Sie sogar selbst praktizieren. Sie haben sicherlich einen Adventskranz und Sie werden sicherlich Ihr Haus schmücken und einen Weihnachtsbaum aufstellen. Ebenfalls, falls Sie Kinder haben, werden Sie ihnen einen Adventskalender schenken. Üblicherweise hat der Kalender 24 Türchen, hinter denen sich leckere Schokolade versteckt. Sinn und Zweck des Weihnachtskalenders ist, die Zeit zum Weihnachtsfest zu verkürzen.

Früher hatten die Weihnachtskalender noch keine Schokolade, sondern hinter den Türchen versteckten sich Bilder, die man ausschneiden und dann zusammenfügen musste. Die Bilder waren üblicherweise religiöser Natur. Heutzutage gibt es allerlei Adventskalender. Neben Kalendern mit Schokolade finden Sie z. Bsp. auch welche, die Bierflaschen oder Weinflaschen enthalten. Es scheint, dass der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind.