Warum ist der Nikolaustag so wichtig in Deutschland?

Heike Cole - 03-12-2019

Woher kommt der NikolausBald ist es soweit und der Nikolaustag steht vor der Tür. Millionen Kinder werden in Deutschland ihre Winterstiefel putzen und diese am Abend des 5. Dezember vor die Türe stellen, in der vollen Erwartung und Sehnsucht, dass der Nikolaus ihnen ein Geschenk in den Stiefeln hinterlässt. Für manche Kinder erscheint dann auch am Nikolausabend der Niklaus mit seinem Gehilfen, dem Knecht Ruprecht. Wenn die Kinder brav waren, dann greift der Nikolaus in seinen Sack und holt den Kindern Geschenke heraus. Und wenn wir gerade von Geschenken sprechen…… Wenn sich Ihre Kinder mit den Geschenken des Nikolaus beschäftigen, wäre es gerade die richtige Zeit, ein paar Casino-Spiele in Ihrem Lieblings-Online Casino zu spielen. Denn Online Casinos bieten jetzt in der Vorweihnachtszeit tolle Boni und Sonderangebote an.

Weshalb wird der Nikolaustag gefeiert?

Wenn wir in der Geschichte des Nikolaustags etwas graben, dann können wir feststellen, dass dieser Tag bei der katholischen Bevölkerung schon viele viele hundert Jahre gefeiert wird. Aufzeichnungen belegen, dass schon seit dem 4. Jahrhundert dem Bischof Nikolaus dieser Festtag gewidmet ist. Für die Katholiken war dieser Tag der Weihnachtstag, denn erst durch die Reformation, die durch Martin Luther gegen 1520 angestoßen wurde,  konnten sich die beiden Religionen auf einen Tag einigen, an dem gleichzeitig bei beiden Religionen das Weihnachtsfest gefeiert wurde – und dies wurde der 24. Dezember – der Tag der Geburt Jesu.

Jetzt haben wir aber noch nicht geklärt, weshalb die Katholiken den Nikolaustag am 6. Dezember gefeiert haben. Die Erklärung ist ziemlich einfach, denn der 6. Dezember ist der Todestag des Heiligen Nikolaus.

Interessantes um den Nikolaustag

Der Heilige Nikolaus war vor seiner Heiligsprechung durch die Kirche Bischof von Myra. Einer Stadt, die ca. 100 km südwestlich der türkischen Stadt Antalya liegt. Nach seinem Tod im Jahr 343 im Alter von 73 Jahren kursierten viele Geschichten und Mythen um ihn, die sich über die guten Taten des Bischofs rankten. Selbst heute noch erscheint der Heilige Nikolaus, sei es in der Kirche oder beim Besuch von Kindern, als Bischof. Mit seiner Mitra, seiner speziellen Kopfbedeckung, seinem goldenen Hirtenstab und dem Bischofsring. Dies hat sich Laufe der Jahrhunderte nicht verändert.

Bäckereien gedenken dem Heiligen Nikolaus mit einem Süßgebäck, dem Spekulatius. Wussten Sie, dass das lateinische Wort Spekulatius Bischof bedeutet? Nein? Wenn Sie sich beim nächsten Einkauf die Kekse genauer ansehen, dann werden Sie feststellen, dass auf den Keksen ganz traditionell die Nikolausgeschichte und die mit ihm verbundenen Legenden aufgedruckt sind.

Weshalb ist immer der Knecht Ruprecht dabei?

Die Legende besagt, dass der Heilige Nikolaus einen Beschützer hatte, seinen Gehilfen, den Knecht Ruprecht. In der heutigen Zeit dient der Knecht Ruprecht für den Schutz des Nikolauses, aber er trägt auch den schweren Sack mit den Geschenken für die Kinder. Der Knecht Ruprecht führt eine Rute aus Weidenästen mit sich, mit denen er für Ordnung sorgt, wenn die Kinder dem Nikolaus zu nahe kommen.

Auch sorgt der Legende nach der Knecht Ruprecht mit seiner Rute für Ruhe, wenn der Nikolaus aus seinem goldenen Buch über die guten Taten der Kinder berichten, denn wenn er die Kinder besucht, dann will er auch über die guten Taten der Kinder berichten. Waren die Kinder nicht ganz so brav, dann lernen Sie die Weiderute des Knecht Ruprecht kennen.

In einigen Süddeutschen, Österreichischen und Schweizer Orten gibt es am Nikolausvorabend das sogenannte Klausentreiben. Sprich die männliche Jugend des Ortes verkleidet sich in dunkle Kleidung und zieht zum Teil fürchterlich aussehende Masken auf. In Gruppen ziehen Sie dann durch die Ortschaften auf der Suche nach Personen, die nicht brav waren. Manche davon landen im Sack oder bekommen mit der Rute einen Schlag aufs Hinterteil. Es ist generell nicht sehr ratsam, an diesem Abend alleine in der Dunkelheit unterwegs zu sein.